Adieu, Verona (nur echt mit Doppelpunkt)

:verona, das Zusatzqualifikationsprogramm für Studierende aller Fächer an der Universität Osnabrück, gibt es schon einige Jahre nicht mehr. Zusatzqualifikationen, Soft Skills und so weiter sind jetzt fest in vielen Studienprogrammen verankert und brauchen keine freiwilligen Zusatzangebote mehr.

Ende letzter Woche haben wir :veronas letzte Spuren auch im Stud.IP der Uni Osnabrück gelöscht. Schade, denn die Unterstützung dieses Programms hat immer sehr schön gezeigt, wie flexibel und vielseitig Stud.IP in der Lehre genutzt werden kann. Anstelle eines trauernden Nachrufs hier einfach nochmal kurz die Fakten:

:verona wurde in Stud.IP als Studiengang abgebildet und die Selbstzuordnung deaktiviert. Eigentlich haben wir das Feature, das vor allem bei Zugangsbeschränkungen von Veranstaltungen eine Rolle spielt, gar nicht genutzt, denn die regulären Studiengangsinformationen standen in der Regel am Semesteranfang, wenn die Veranstaltungsanmeldungen laufen, noch nicht mit hinreichender Sicherheit fest. Die Studierenden wurden auf Zuruf manuell dem Studiengang zugeordnet. Bei maximal 100 Teilnehmenden insgesamt war das kein großes Problem.

Es gab spezielle :verona-Veranstaltungen und für :verona geöffnete reguläre Lehrveranstaltungen. Beides konnte durch Kontingentierung von Anmeldeverfahren abgebildet werden. So konnte sichergestellt werden, dass sich nur zugeordnete Studierende in spezielle Veranstaltungen eintragen konnten und darüber hinaus die zugesagten Kontingente nicht überschritten wurden.

Für Zusatzauswertungen wie Auslastung der Kontingente, personenbezogene Belegungslisten usw. für die :verona-Administratorin haben wir mit geringem Aufwand ein separates Tools entwickelt, das auf die Stud.IP-Datenbank zugreift. Damals gab es noch keine Plugins, heute würde das natürlich ein kleines Plugin erledigen.

Für den Erfolg von Stud.IP an der Uni Osnabrück war die Unterstützung des :verona-Programms sehr wichtig, denn an diesem Beispiel konnte das Tool zeigen, dass es auch zu exotischeren Anforderungen gut passen kann und eine echte Arbeitserleichterung darstellt.

 

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